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Photographie Hosoe, Eikoh Kamaitachi. Mit 33 großformatigen Schwarzweiß-Photographien in Photogravure von Eikoh Hosoe, jede einzeln in einem blauen, doppelblattgroßen Gatefold verborgen (Dance: Tatsumi Hijikata. Preface: Shuzo Takiguchi. Poem: Toyoichiro Miyoshi. Design: Ikko Tanaka). Tokyo, Gendai Shicho Sha, (1969). Insgesamt 41 doppelblattgroße Blätter (7 Textseiten, 34 doppelblattgroße Tafeln mit den Fotoabbildungen). Folio. Illustrierter Leineneinband mit bedrucktem Polyesterschutzumschlag, in Original-Schuber. (Zusätzlicher transparenter Acetatumschlag verso im unteren Drittel mit Riss, dieser geklebt). Auer 497. Heiting/Kaneko 394 f., 306. Parr/Badger I, 284. The Open Book 248. - Erste Ausgabe. - Eines von 1000 num. und signierten Exemplaren. - Kamaitachi dokumentiert die zweite künstlerische Zusammenarbeit zwischen dem Fotografen Eikoh Hosoe und dem Butoh-Tänzer und -Begründer Tatsumi Hijikata, nach ihrer ersten gemeinsamen Arbeit Kinjiki (1959). Hosoe, im Norden Japans geboren, griff auf die Sage des Kamaitachi zurück - eines wieselartigen Dämons, der angeblich die Reisfelder der Region Tohoku durchstreifte und jeden, den er antraf, mit einer Sichel aufschlitzte. Auf einer gemeinsamen Reise in Hijikatas Heimatregion Tohoku entstand die Idee, in improvisierten Tableaus mit lokalen Dorfbewohnern Szenen nachzustellen, die diese Legende heraufbeschwören. Die Aufnahmen zeigen Hijikata als eine Art wandernden Geist, der die karge Landschaft spiegelt und Bauern sowie Kinder konfrontiert - eine Verschmelzung von Performance und Fotografie, die zugleich eine persönliche wie symbolische Auseinandersetzung mit der japanischen Gesellschaft im Umbruch der Nachkriegszeit darstellt. Die Bildsprache besticht durch eine unterschwellige, fast körperliche Sinnlichkeit: Hijikatas verzerrte, sich windende Gestalt scheint mit der Landschaft zu verschmelzen, Licht und Schatten wirken wie ineinander gerieben, und die satten, samtigen Schwarztöne der Fotogravüre - mit ihren tiefen, fast stofflichen Schattenpartien - verleihen den Aufnahmen eine geradezu haptische, stimmungsvolle Dichte, die den Betrachter unmittelbar in die traumhaft-beklemmende Atmosphäre der Serie hineinzieht. Gerade diese drucktechnisch erzeugte Tiefe der Grauwerte gilt als eines der entscheidenden Qualitätsmerkmale der Originalausgabe von 1969 und unterscheidet sie deutlich von späteren Reproduktionen. Insgesamt gutes Exemplar. Das Werk gilt als eines der bedeutendsten und begehrtesten japanischen Fotobücher überhaupt. With 33 large-format black-and-white photographs by Eikoh Hosoe printed in photogravure, each individually concealed within a blue, double-page gatefold. Folio. Illustrated cloth binding with printed polyester dust jacket, in original slipcase. (Additional transparent acetate sleeve on the reverse side, with a tear in the lower third, the tear has been taped.) Auer 497. Heiting/Kaneko 394 f., 306. Parr/Badger I, 284. The Open Book 248. - Rare First edition. - One of 1,000 numbered and signed copies. - Kamaitachi documents the second artistic collaboration between the photographer Eikoh Hosoe and the butoh dancer and founder Tatsumi Hijikata, following their first joint work Kinjiki (1959). Hosoe, born in northern Japan, drew on the legend of the kamaitachi - a weasel-like demon said to roam the rice fields of the Tohoku region and slash open with a sickle anyone it encountered. During a joint trip to Hijikata's home region of Tohoku, the idea arose to re-enact, in improvised tableaux with local villagers, scenes evoking this legend. The photographs show Hijikata as a kind of wandering spirit who mirrors the barren landscape and confronts farmers and children alike - a fusion of performance and photography that represents both a personal and symbolic engagement with Japanese society amid the upheavals of the postwar era. The visual language is marked by an underlying, almost physical sensuality: Hijikata's contorted, writhing figure seems to merge with the landscape, light and shadow appear to blend into one another, and the rich, velvety blacks of the photogravure - with their deep, almost tactile shadow areas - lend the images a nearly haptic, atmospheric density that draws the viewer directly into the dreamlike, oppressive mood of the series. It is precisely this printing-derived depth of tonal values that is regarded as one of the decisive quality hallmarks of the 1969 original edition, clearly distinguishing it from later reproductions. The work is regarded as one of the most significant and sought-after Japanese photobooks of all time. Good copy. Dieses Los ist regelbesteuert. Auf den Zuschlagspreis fallen 24,95% Aufgeld sowie auf den Rechnungsendbetrag 7% (Bücher, Kunst) bzw. 19% Mehrwertsteuer (Manuskripte, Siebdrucke, Offsetdrucke Photographien) in der Europäischen Union an. This work is subject to the regular margin scheme. There is a 24.95% buyer's premium on the hammer price and 7% (Books and A
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