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live 7. November | 10:00 AM
Schmidt Kunstauktionen Dresden

703 - Vase mit Eva und Schlange. Theodor Grust (Form) und Marianne Høst (Dekor, zugeschr.) für Meissen. 1899–1902.

Startpreis

600 €

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Schätzungen

750 - 800 €

Verkaufsgebühren

28,5 %

Vase mit Eva und Schlange. Theodor Grust (Form) und Marianne Høst (Dekor, zugeschr.) für Meissen. 1899–1902. Marianne Høst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen Porzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Am Boden mit der Knaufschwerter in Unterglasurblau, zweifach geschliffen. Modell-Nr. "S 118" (ohne Modell-Nr.). Zum Schlangendekor vgl. : Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. S. 69, Abb. 41. Unscheinbarer Haarriss sowie vereinzelte, winzige Kratzer in der Wandung. Vereinzelte Glasurunregelmäßigkeiten in der Staffage. Maße: 14,5 cm. Marianne Høst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte Dänische Malerin und Kunstgewerblerin. 1883 erste Ausbildung bei Marie Luplau und Emilie Mundt an der Schule für Zeichnen und Angewandte Kunst. Weitere Ausbildung zur Porzellanmalerin an der Akademie der Königlichen Porzellanmanufaktur bei Viggo Johansen. 1885–1904 Tätigkeit an der Königlichen Porzellan-Manufaktur Kopenhagen. Währenddessen verschiedene Studienreisen. 1906 Übersiedlung nach Meißen an die Porzellan-Manufaktur, dort Entwerferin für neue Unterglasurdekore als freie Mitarbeiterin. Entstehung von Unikaten, die sie signieren durfte. Zusammenarbeit mit Labor und Brennbetrieb zur Überwachung der in Serie gehenden Entwürfe. 1909 Rückkehr nach Dänemark. Als Malerin widmete sie sich Sujets wie Landschaften, Interieurs und Genreszenen. Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda Begann 1878 Studium an der Dresdner Akademie bei Th. Grosse und setzte es 1889 in München fort. Nach Reisen durch Belgien und Holland ließ er sich 1909 wieder in Meißen nieder. Sein Oeuvre zeichnet sich vor allem durch Genremalerei aus, daneben schuf er auch Entwürfe für die Meißner Porzellanmanufaktur. Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen Nach der Erfindung des europäischen Hartporzellans durch Johann Friedrich Böttger 1710 von August dem Starken als erste Porzellanmanufaktur in der westlichen Welt gegründet. Bis 1863 befand sich die gesamte Produktion auf der Meißener Albrechtsburg, um dann in das neu angelegte Fabrikgebäude im Triebischtal umzuziehen. Ihre große Blüte erlebte die Manufaktur in den Jahren um 1720 bis 1750, verbunden mit den Namen Johann Gregorius Höroldt (Malerei) und Johann Joachim Kaendler (Plastik).

Auktion

86th Fine Art Auction
Samstag, 7. November
10:00 AM
Bautzner Str. 99
01099 Dresden, Deutschland

Auktionshaus

Schmidt Kunstauktionen Dresden +49 3 51 81 19 8787 mail@schmidt-auktionen.de
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