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Willi Sitte "Publius Ovidius Naso. Ars amatoria, liber secundus. Die Liebeskunst, zweites Buch". 1970. Willi Sitte 1921 Kratzau – 2013 Halle Gebundene Ausgabe mit dreizehn, teilweise farbigen Lithografien sowie Text in Deutsch und Latein (übersetzt und nachgedichtet von Friedrich Walter Lenz). Eines von 600 signierten Exemplaren, erschienen im Akademie-Verlag Berlin. Im Druckvermerk signiert "W Sitte" und nummeriert "Exemplar Nr. 28". Handsatz von Dieter Weise. In Original Halbpergamentbindung mit zwei weiteren Lithografien auf den Deckeln, im Originalschuber. Minimal fingerspurig, Seite 58/59 mit bräunlichen Flecken. Mappenrücken leicht gestaucht und berieben. Einband und Schuber fingerspurig. Schuber eingerissen und mit gestauchten Ecken. Maße: Mappe 61,5 x 44 cm. Zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5 %. Willi Sitte 1921 Kratzau – 2013 Halle Studierte ab 1936 an der Kunstschule des nordböhmischen Gewerbemuseums in Reichenberg Textilmusterzeichnung und wurde 1940 an die "Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei" in Kronenburg (Eifel) empfohlen. 1941 Einberufung in die Wehrmacht, 1944 Desertation. Nach künstlerischen Arbeiten in Italien kehrte er 1946 nach Kratzau zurück. 1947 in Halle (Saale), trat in die SED ein. 1951 erhielt er einen Lehrauftrag an der Kunstschule Burg Giebichenstein, 1959 wurde er zum Professor an der 1958 zur Hochschule für Industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein umgewandelten Schule berufen. Ab 1964 stieg er aktiv in die Politik ein. 1968 erhielt er den Käthe-Kollwitz-Preis. Als Vertreter des sozialistischen Realismus wuchs seit dem Ende der 1960er Jahre seine offizielle Anerkennung. 1969 wurde er zum Ordentlichen Mitglied der Deutsche Akademie der Künste gewählt (bis 1991). Von 1974–88 Präsident des VBK, seit 1976 Abgeordneter der Volkskammer. 1979 erhielt Sitte den Nationalpreis der DDR erster Klasse. Ab 1985 Mitglied des Weltfriedensrates und seit 2001 Korrespondierendes Mitglied der European Academy of Humanities in Paris.
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