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live 7. November | 10:00 AM
Schmidt Kunstauktionen Dresden

487 - Veit Hofmann / Claus Weidensdorfer / Bernd Hahn / Andreas Küchler "Ewig währt am längsten – Hommage à Kurt Schwitters". 1987– 1988.

Startpreis

400 €

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Schätzungen

450 - 500 €

Verkaufsgebühren

28,5 %

Veit Hofmann / Claus Weidensdorfer / Bernd Hahn / Andreas Küchler "Ewig währt am längsten – Hommage à Kurt Schwitters". 1987– 1988. Veit Hofmann 1944 Dresden Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden) Rainer Jacob ? ? – arbeitet in Leipzig Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden Kurt Schwitters 1887 Hannover – 1948 Kendal Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul Gebundene Ausgabe zum 101. Geburtstag von Kurt Schwitters mit 16 Offset- bzw. Siebdrucken auf "Hahnemühle"-Bütten, Transparentpapier und farbigem Karton. Auf dem Deckblatt von den beteiligten Künstlern in Farbstift signiert sowie im Impressum in Blei nummeriert "4/70". Herausgegeben von Bernd Hahn, gebunden von Rainer Jacob, Leipzig. In der originalen Mappe mit Fadenbindung, im Pappschuber. Sehr vereinzelte Anschmutzungen. Mappe und Schuber kaum sichtbar berieben. Maße: Bl. je ca. 39 x 32 cm, Einband 40,5 x 36,5 cm, Schuber 41 x 37 cm. Zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5 %. Veit Hofmann 1944 Dresden 1960–67 Lehre und Tätigkeit als Buchdrucker. Wird in seinen frühen Werken durch die Künstler Helmut Schmidt-Kirstein, Wilhelm Lachnit, Max Lachnit, Hermann Glöckner und Hans Jüchser beeinflusst. 1967–72 Studium an der Kunstakademie Dresden, u.a. bei Gerhard Kettner und Herbert Kunze. Arbeitet seitdem als freischaffender Künstler. Studienreisen in die Sowjetunion, nach Polen, Bulgarien, Ungarn. 1974 Mitbegründer der Galerie Nord. Seit 1985 Atelierwohnung im Künstlerhaus in Dresden-Loschwitz. 1988 Erfindung der Telefonkunst für die ehemalige DDR gemeinsam mit Otto Sander-Tischbein. 1994 Studienaufenthalt mit Stipendium in den USA. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. 2015 Installation "Anemophile" in der Städtischen Galerie Dresden. Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul 1951–56 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Erich Fraaß, Hans-Theo Richter und Max Schwimmer. 1956/57 Zeichenlehrer in Schwarzheide bei Senftenberg. 1975–89 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Werbung und Gestaltung in Berlin-Schöneweide. 1989 als Dozent an die Hochschule für Bildende Künste in Dresden berufen, 1992–97 Professor ebenda. Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden) 1975–79 Studium der Malerei und Grafik an der HfBK Dresden. Seit 1981, nach Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR, arbeitete er freischaffend in Dresden. 1982 gründete er gemeinsam mit Johannes Wenzel, Anton Paul Kammerer und Andreas Küchler die Druckwerkstatt "B 53", die zu den prägenden Künstlergemeinschaften der Dresdner Grafikszene zählte. Hahn arbeitet vor allem in den Bereichen Radierung, Lithografie und Zeichnung. 1994 erhielt er ein Stipendium der Villa Massimo in Rom und wurde Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. 2002–2003 Gastprofessur an der HfbK Dresden. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland begleiten sein Werk. Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden Studierte 1975–80 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. 1982–84 Meisterschüler bei Günter Horlbeck. Seit 1984 als freischaffender Künstler in Freital tätig. Der Künstler war Mitglied der Gruppe B 53 und zog 1988 nach Dresden. 1991 hielt er sich zu einem Arbeitsaufenthalt drei Monate in Brasilien als Stipendiat der Deutsch-Brasilianischen Kulturellen Vereinigung e.V. Berlin auf. 1995 Teilnahme an einem Malerei-Symposium in Salzburg. Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen, in Freital, Dresden, Pirna, Berlin, Bitterfeld, Bärenstein, Ahrenshoop, Meißen, Quohren und Cottbus. Kurt Schwitters 1887 Hannover – 1948 Kendal International vielbeachteter, künstlerischer Vernetzer des Konstruktivismus, des Dada, des Bauhauses, des Surrealismus und der De-Stijl-Bewegung. Verfasser mehrerer theoretischer Schriften sowie Prosa und Lyrik.1909–15 Studium an der Dresdner Akademie. 1915 erste Gedichte und Hochzeit mit Helma Fischer. Hannover wird Hauptwirkungsstätte. 1918 erste Ausstellungsbeteiligung in der Galerie "Der Sturm" von Herwarth Walden in Berlin sowie Beteiligung an der "1. Ausstellung der Hannoverschen Sezession". 1918/19 erste Assemblagen unter dem markenartigen Begriff "Merz". 1921 programmatischer Text "Merz". Wohl 1923 Beginn des "Merzbaus" in Hannover. 1919–1925 acht Ausstellungsbeteiligungen in Dresden. 1927 "Große Merzausstellung" in Dresden. Ab 1933 öffentliche Schmähung seines Werkes als "entartet". 1937 Umsiedelung nach Norwegen. Weitere, internationale Ausstellungen in den 30er und 40er Jahren. 1940 Flucht nach Großbritannien, dort verstorben.

Auktion

86th Fine Art Auction
Samstag, 7. November
10:00 AM
Bautzner Str. 99
01099 Dresden, Deutschland

Auktionshaus

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