Auktionskalender
1 / 3

Um Ihren Kaufauftrag zu ändern,
wenden Sie sich an das Auktionshaus.

live 7. November | 10:00 AM
Schmidt Kunstauktionen Dresden

441 - Otto Dix, Porträt Katharina König. 1962.

Startpreis

1.600 €

The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.

Die Anmeldungen für diese Auktion sind geschlossen. Sie können kein Gebot abgeben.

Die umgerechneten Beträge dienen nur zu Informationszwecken. Verbindlich ist ausschließlich die vom Auktionshaus für den Verkauf festgelegte Währung. Sie können eine andere Währung auswählen, indem Sie in Ihrem Profil die Seite „Einstellungen“ aufrufen.

Gebühren einschließlich der Gebühren des Auktionshauses und der Plattform. Weitere Informationen finden Sie in den Allgemeinen Verkaufsbedingungen des Auktionshauses.

Schätzungen

1.900 - 2.000 €

Verkaufsgebühren

28,5 %

Otto Dix, Porträt Katharina König. 1962. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Katharina König-Dix 1939 Dresden Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden Grafitzeichnung auf einer Gästebuchseite (Doppelbogen). U.re. signiert und datiert "Dix 62 – 7.9." U.li. bezeichnet "Kathi [oder Käthi]". Auf der Innenseite des Bogens in Kugelschreiber von Otto Dix bezeichnet "für Richard, den weltgrößten Porzellanpabst in der Hoffnung auf baldiges Wiederholen Juli 1963 Otto Dix – auch seiner Frau und seiner lieblichen Tochter meine Grüße". Verso ein weiterer Gästebucheintrag vom 30. Juli 1963 "Unser erstes Zusammentreffen möge nicht das letzte sein. Mit freundlichen Grüßen auf ein baldiges Wiedersehen, Ihr Ludwig Zepner, Bärbel Fischer / L. Zepner, Meissen Kapellenweg 1". Aus dem Gästebuch Richard Seyffarths, Dresden. Nicht im WVZ Lorenz. Provenienz: Nachlass Richard Seyffarth, Dresden. Der Porzellanrestaurator Richard Seyffarth war mit Otto Dix seit den frühen 1920er Jahren bekannt. Ab Mitte der 1940er Jahre verband beide eine enge Freundschaft, welche sie in den 1950er und 1960er Jahren u.a. in gemeinsamen Wanderungen pflegten. Die Beziehung zwischen Seyffarth und Dix dokumentiert Diether Schmidt in dem 1981 erschienen Buch "Otto Dix im Selbstbildnis". Eine weitere Erwähnung findet Seyffarth in Kim Jung-Hee: Frauenbilder von Otto Dix: Wirklichkeit und Selbstbekenntnis. In: Diether Schmidt "Otto Dix im Selbstbildnis". Berlin 1981. S. 254f. Diese Freundschaft erstreckte sich auch auf Dix'' Geliebte Käthe König, die der Künstler 1927 in Dresden kennenlernte und die er auch nach seinem Umzug nach Hemmenhofen regelmäßig in Dresden besuchte und mit welcher er nahezu täglichen Briefkontakt pflegte. Aus der Beziehung ging die Tochter Katharina (Kathi) hervor, die Käthe gegen Dix'' Willen 1939 zur Welt brachte. Otto Dix schuf von Katharina u.a. das Gemälde "Schwangere", 1966, Öl auf Pressholz (WVZ Löffler 1966/2) und die Lithografie "Junge Frau", 1966, Lithografie (WVZ Karsch 314). Lit.: Birgit Joost: "Süßer Schatz und süßes Schätzchen" Otto Dix'' Briefe an Käthe und Katharina König in Dresden, in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2014, S. 122–144. Leicht knickspurig. U.Mi. ein Fingerabdruck, im li. Randbereich leicht wellig. Maße: 26,9 x 20 cm. Zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5 %. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät. Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden 1920 Besuch der Kunstgewerbeschule Dresden und Lehre in der renommierten Porzellanmalerei Richard Klemm. Gründung einer eigenen Restaurierungsateliers am Pirnaischen Platz, Dresden. Arbeiten für das Dresdner Schloss und das Haus Wettin. Bekanntschaft mit Otto Dix. Verlust des Ateliers am Pirnaischen Platz am 13. Februar 1945. Restaurierungsarbeiten für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Mitarbeit beim Wiederaufbau der Porzellansammlung im Zwinger. 1973 Verleihung der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille durch die Akademie der Wissenschaften der DDR. 1981 Publikation "Johann Gregorius Höroldt – Vom Porzellanmaler zum 1. Arkanisten der Königlichen Porzellan-Manufaktur Meißen". Verlag der Kunst, Dresden. Katharina König-Dix 1939 Dresden Gemeinsame Tochter von Otto Dix und Käthe König. 1966 als Schwangere von Dix porträtiert.

Auktion

86th Fine Art Auction
Samstag, 7. November
10:00 AM
Bautzner Str. 99
01099 Dresden, Deutschland

Auktionshaus

Schmidt Kunstauktionen Dresden +49 3 51 81 19 8787 mail@schmidt-auktionen.de
Auf Drouot seit 5 Jahre avec Mehr als 6,000 Lose veröffentlicht

Lieferung ist optional. Sie können sich für das Lieferunternehmen Ihrer Wahl entscheiden. Der angezeigte Preis beinhaltet weder Zuschlag noch Aufgeld.

Lieferoptionen

Melden Sie sich an oder erstellen Sie ein Konto, um mehr über Ihre Lieferoptionen für diese Auktion zu erfahren!