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Albert Wigand "Haus mit Erker, Park und Kirchturm – Striesener Platz, Dresden". 1939. Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig Elisabeth Obladen 1886 Darmstadt – 1955 Fronhausen Kohlestiftzeichnung auf grauem, leichten Karton. Verso signiert "A. WIGAND" und mit den Adressdaten des Künstlers versehen. Im Passepartout. WVZ Grüß-Wigand B-1939 / 38. Provenienz: Privatbesitz Hessen; Sammlung Elisabeth Obladen, Fronhausen / Lahn. Blattkanten teils beschnitten mit einer entlang des re. Randes verlaufenden, senkrechten Falzspur. Ein schwacher Lichtrand o. und u. Punktuell leicht berieben. Maße: 40,3 x 28,4 cm. Zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5 %. Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig Bis 1913 Studium an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf bei Lothar von Kunowski. Ab 1913 im Schülerkreis des Malers Otto Ubbelohde tätig. Während des Ersten Weltkriegs als Sanitäter in Frankreich. 1916 erste Ausstellung im besetzten nordfranzösischen Rethel, initiiert von Walter Kaesbach. 1925 Übersiedlung nach Dresden, wo er 1930–43 als Schaufenstergestalter arbeitete. Parallel Aktstudium bei Woldemar Winkler. In den 1930er Jahren entwickelte Wigand einen eigenen lyrischen Expressionismus. Zeichnungen von Dorf- und Straßenszenen in Böhmen, im Erzgebirge und in der Lausitz prägen sein Oeuvre, das nach 1945 durch malerische Stillleben Ergänzung erfuhr. Seine frühen Arbeiten setzte er zudem zu Collagen zusammen, die eine zeitliche Einordnung noch heute erschweren. Sein Spätwerk wiederum zeichnet sich durch eine Annäherung an den Realismus in reduzierter Farb- und Formensprache aus.
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