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Karl Schmidt-Rottluff "Exlibris: Helene Weiske II". 1905. Karl Schmidt-Rottluff 1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin Holzschnitt auf gräulichem, fasrigen Kupferdruckpapier. Unsigniert. Verso mit dem Stempel "Holzschnitt v. Schmidt-Rottluff". Nicht im WVZ Schapire. Lit.: Heinz Spielmann (Hrsg.): Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger. Stuttgart 1995. S. 34, KatNr. H 05–14 und S. 205, KatNr. 257 (beide mit Abb). Wenngleich Zeichnungen nach sogenannten "Viertelstundenakten" im Werk Karl Schmidt-Rottluffs bisher nicht nachweisbar sind, belegt doch vorliegendes Blatt, dass sich der Künstler mit dem weiblichen Akt als Motiv auseinandergesetzt hat. Karl Schmidt-Rottluffs erstes Exlibris aus dem Jahr 1903 schuf er ebenfalls für Helene Weiske, verwarf es jedoch. Helene Weiskes Sohn Günther war als passives Mitglied der Brücke verzeichnet. Vgl. ebenda S. 205. Der Stempel verso im Bereich des Künstlernamens von fremder Hand nachgezogen, im o. Bereich mit Kleberesten einer älteren Montierung. Maße: Stk. 10,4 x 4,8 cm, Bl. 10,5 x 4,8 cm. Zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5 %. Karl Schmidt-Rottluff 1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin Ab 1905 Architekturstudium an der TH Dresden. Freundschaft mit Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Fritz Bleyl, Gründung der Künstlergemeinschaft "Die Brücke". 1911 Umzug nach Berlin. Ab 1912 regelmäßig im Dangastermoor bei Varel. Militärdienst im 1. Weltkrieg. 1930 Studiengast der deutschen Akademie in der Villa Massimo, Rom. 1931 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. 1932 Umzug nach Rumbke, Hinterpommern. 1937 Diffamierung auf der Münchner Ausstellung "Entartete Kunst". Nach dem 2. Weltkrieg Lehrstuhl an der (West-)Berliner Hochschule für Bildende Künste. 1967 Initiative zur Gründung des Brücke-Museum in Berlin.
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