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Theodor Eduard Scharf, Sieben Grafiken aus der Folge "Stadt bei Nacht". 1923. Theodor Eduard Scharf 1899 Melbourne – 1987 Feldafing Sieben Radierungen auf gelblichem Bütten. Alle Blätter unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Theo Scharf" und li. betitelt. Jeweils u.li. von Künstlerhand bezeichnet "Stadt bei Nacht" und nummeriert. Mit den Arbeiten: a) "Promenade" (Nr. 3) b) "Geschäftsschluss" (Nr. 4) c) "Kino" (Nr. 8) d) "Heimkehr" (Nr.19) e) "Liebespaar" (Nr. 18) f) "Einbrecher" (Nr. 13) g) "Kabarett" (Nr. 14) Abbgebildet in: Katalog zur Ausstellung "Theo Scharf – Night in a city" der Art Gallery of New South Wales, 2006. Provenienz: Sammlung Lars Boelicke. Die Folge "Stadt bei Nacht" mit insgesamt 20 Arbeiten thematisiert das facettenreiche Nachtleben einer modernen Großstadt und gilt als Meilenstein in Scharfs grafischem Oeuvre. Leicht lichtrandig, minimal stockfleckig und teils mit knickspurigen Ecken. "Promenade" am u. Rand etwas gestaucht. Maße: Verschiedene Plattenmaße, Bl. jeweils 32 x 23,5 cm. Theodor Eduard Scharf 1899 Melbourne – 1987 Feldafing Deutsch-australischer Grafiker, Illustrator und Maler. Wuchs in den Künstlerkreisen von Melbourne auf, nachdem sein Vater, der Konzertpianist Eduard Scharf, in den 1890er Jahren nach Australien ausgewandert war, um am dortigen Konservatorium zu unterrichten. Schon früh entdeckte Theo das Zeichnen für sich und erhielt Unterstützung von diversen Mentoren. 1914 Ausstellung in Melbourne. Im selben Jahr Umzug nach München, bis 1924 Studium an der Kunstakademie. Beteiligung an Ausstellungen und Publikationen, u.a. im Satiremagazin Simplicissimus. Ab 1934 Lehrtätigkeit an der Münchner Akademie. Während des 2. WK Einberufung in die Staffel der Bildenden Künstler, um Kriegsschauplätze zu dokumentieren. Weite Teile seines Werks wurden bei Bombenangriffen auf Atelier und Wohnung zerstört. 1950–56 Aufenthalt in Melbourne. Danach Rückkehr nach Deutschland, wo er seinen Lebensabend im bayrischen Feldafing am Starnberger See verbrachte. Heute befinden sich seine Werke sowohl in deutschen und australischen als auch in amerikanischen und britischen Sammlungen.
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