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Theodor Rosenhauer "Lößnitzlandschaft im Winter". 1960er Jahre. Theodor Rosenhauer 1901 Dresden – 1996 Berlin Öl auf Leinwand. U.re. signiert "Th. Rosenhauer". Verso auf der o. Keilrahmenleiste re. bezeichnet "Leihgabe." (lasierend weiß überstrichen), li. bezeichnet "nicht weiterschikken! [sic!]", darüber mit den Resten eines alten Papieretiketts. In einer profilierten Leiste gerahmt. Das Gemälde ist im Nachtrag zum WVZ Werner (unpubliziert) registriert. Provenienz: Norddeutsche Privatsammlung; Sammlung Irmgard und Heinz Oberländer, Dresden; Geschenk des Künstlers 1960er Jahre. Vgl. motivisch: "Lößnitzlandschaft mit Anschlagtafel", 1964, Öl auf Leinwand, abgebildet in: Inge Zimmermann: Theodor Rosenhauer: Ausstellung 1986 Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik. Berlin 1986. S. 65. "Lößnitzhäuser", um 1932, Öl auf Leinwand, 1945 verbrannt, abgebildet in: Klaus Hebecker: Theodor Rosenhauer. Erfurt 2010. S. 104. "Die winterliche Jahreszeit ist Rosenhauers hohe Zeit zum Malen, die Zeit des Jahres, da sich das Grün verdunkelt, Grau und Schwarz dominieren und ein Weiß, das sich aus den Valeurs von Grau und Blau zusammensetzt. Ähnlich dem Schatten ist Schnee ein Phänomen intensiver Farbigkeit. Voller Bewunderung sah Rosenhauer dabei auf die braunen Schneeschatten von Pieter Bruegel und die blauen Farbmischungen der Expressionisten. Dem Vorbild Bruegel d. Ä. folgend, liegt die Ausdrucksstärke der Schneelandschaften Theodor Rosenhauers in der Wahrhaftigkeit des Atmosphärischen, in der besonderen Stimmung eines frostklaren Tages, der die Anwesenheit des Menschen bedeutungslos erscheinen läßt." (zitiert nach Gabriele Werner: Bestandskatalog und Werkverzeichnis der Gemälde. Dresden 1997. S. 38). Malschicht im Bereich des Himmels mit ganz vereinzeltem, unscheinbaren Krakelee. Keile des Keilrahmens ergänzt. Maße: 35 x 50 cm, Ra. 43 x 58,5 cm. Zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5 %. Theodor Rosenhauer 1901 Dresden – 1996 Berlin 1919/20 Studium an der Kunstgewerbeschule in Dresden. 1919–24 an der Kunstakademie in Dresden bei Ferdinand Dorsch. Ab 1924 freischaffend als Maler tätig. 1925 Studienreise nach Rumänien, die sein Spätwerk nachhaltig prägte. Freundschaft mit Karl Körner und Paul Wilhelm, gehörte zeitweilig zum Künstlerbund "Die Sieben Spaziergänger". 1934 Ablehnung der Berufung als Dozent an die Kunstakademie Dresden durch das NS-Regime. 1938 Studienreise nach Italien. 1940–45 Militärdienst in Krakau. Während des Luftangriffes auf Dresden 1945 wurde sein Atelier mit fast seinem gesamten bisherigen Schaffenswerk zerstört. 1969 Mitglied der Akademie der Künste der DDR. 1987 Ehrensenator der Kunsthochschule Dresden.
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