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Willy Wolff, Stillleben mit Echeveria, Säulenkaktus und Glaskugel. Um 1935. Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda Öl auf Sperrholz. O.Mi. ligiert monogrammiert "WW". Verso vollflächig bemalt und weiß überfasst, in Faserstift o.li. nummeriert "33". In einer schwarzen Hohlkehlleiste mit messingfarbener verzierter Sichtleiste gerahmt. Das vorliegende sachlich-präzise Stillleben in altmeisterlicher Maltechnik zeigt eindrucksvoll den Einfluss des Lehrers Otto Dix, dessen Meisterschüler Willy Wolff von 1930–1933 war. Das Gemälde besticht durch seine Klarheit in Form und Farbe, die sichere Anordnung im Format und die hohe Qualität des künstlerischen Handwerks. Diese Eigenschaften bilden ebenso die Grundlage für seine späteren, abstrakten, die Pop-Art adaptierenden Arbeiten. Wir danken Herrn Pan Wolff, Berlin, für freundliche Hinweise. Ecken des Bildträgers minimal bestoßen. Malschicht im o.re. Viertel etwas frühschwundrissig, eine Kratzspur li. neben der Kugel. Drei winzige, unscheinbare Fehlstellen im Hintergrund. Ra. minimal gebrauchsspurig. Maße: 29,3 x 24,4 cm, Ra. 35 x 30 cm. Zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5 %. Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda 1919–24 Ausbildung und Tätigkeit als Kunsttischler. 1925–27 Weiterbildungskurse an der Staatlichen Kunstgewerbeschule bei Prof. Max Frey. 1927–33 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Richard Müller und Georg Lührig, ab 1930 bei Otto Dix. Mitglied der ASSO. Bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 wurde der größte Teil seines bisherigen Werkes zerstört. In den folgenden Jahren entfernte er sich von den Einflüssen der Akademiezeit. 1946 Mitbegründer der Dresdner Künstlergemeinschaft "Das Ufer" und Gründungsmitglied im Verband Bildender Künstler (VBK-DDR). Ab 1952 gemeinsame Wohnung mit Annemarie Koehler-Balden. 1953 Geburt des Sohnes Pan. 1957 und 1958 Reisen nach London und Derby. Willy Wolff war Hauptvertreter der Pop-Art in der DDR.
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