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Otto Westphal "Juliette". 1920. Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden Öl auf Sperrholz. Signiert und datiert "Otto Westphal 20" o.re. Verso nochmals signiert, datiert und betitelt. In einem breiten, vom Künstler überfassten Holzrahmen, auf der o. Leiste nochmals signiert. Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen. Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Fassung des Ra. partiell mit deutlicher Schollenbildung, teils Materialverluste. U.re. mit Flüssigkeitsflecken. Maße: 59,8 x 50 cm, Ra. 79,5 x 69,5 cm. Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden 1894–96 Besuch der Kunstgewerbeschule Kassel und 1896–99 der Webschule Krefeld. Ab 1899 Hinwendung zur freien Kunst, Aufenthalt in Berlin. 1900 Präsentation eines Wandteppichs auf der Pariser Weltausstellung. 1903 Reise nach Danzig. 1904–07 Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller und Carl Bantzer. Ab 1905 Verbindung zu verschiedenen Kunstvereinen, z.B. dem Märzbund, und rege Ausstellungstätigkeit, wohl u.a. im Kunstsalon Emil Richter und der Kunstausstellung Kühl. Mitglied der Künstlerkolonien Goppeln und Willingshausen. 1911 Heirat mit Julia Remond (ca. 1871–1925, aus Yverdon bei Genf stammend). 1914–16 Teilnahme am Ersten Weltkrieg. Studienaufenthalte u.a. in Hessen, Danzig und der Schweiz. 1924 Beschäftigung mit Wandmalereien und Mosaiken in Ravenna, Italien. 1929 Wandmalereien für den Römischen Garten der Gruga in Essen. Ab 1930 in Pompeji für das archäologische Institut Rom tätig. 1931 Eheschließung mit seiner zweiten Frau Margarete. In den 1940er Jahren Assistent unter Fritz Beckert an der TH Dresden. Einzelausstellungen u. a. 1958 in der Kunstausstellung Heinrich Kühl in Dresden und 1971 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Anschließend eine Wanderausstellung in Ostdeutschland und anderen Ländern.
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