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Bernhard Kretzschmar, Hafen in Palma de Mallorca. 1913. Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda Öl auf Nesseltuch, ungespannt. U.li. in Grafit monogrammiert "BK". Verso in Grafit bezeichnet "No. 1". Provenienz: Nachlass Dr. Fritz Löffler, Dresden. Vgl. motivisch: "Segelboote in Palma di Mallorca", 1913, Bleistift und schwarze Kreide, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, abgebildet in: Sigrid Walther und Gisbert Porstmann (Hrsg.): "Deutung des Daseins": der Maler Bernhard Kretzschmar in der Städtischen Galerie Dresden. 2018. S. 154. Vgl. stilistisch: "Markt in Palma", 1913, Öl auf Leinwand, abgebildet in: Fritz Löffler: Bernhard Kretzschmar. Leben und Werk. Dresden 1985, Taf. 1. Bildträger mit mehreren Reißzwecklöchlein im Randbereich, eines u.li. eingerissen (7 mm), leicht gewellt, o.li. Ecke minimal knickspurig. Unscheinbare Malschichtsprünge u.re. und am Rand Mi.re. Maße: 24 x 32,5 cm. Zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5 %. Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden Nach einer Dekorationslehre absolvierte Kretzschmar von 1909–11 ein Studium an der Dresdner Kunstgewerbeschule. Ab 1911 an der Kunstakademie, u.a. bei Robert Sterl und Richard Müller. Kretzschmar unternahm 1913 Reisen nach Italien, Südfrankreich und Spanien. Es entstanden u.a. grafische Werkgruppen zu Ansichten von San Remo, Genua und Palma: Zeichnungen, nach denen z.T. später auch Radierungen entstanden. 1914 Meisterschüler bei Carl Bantzer. Er war Gründungsmitglied der "Gruppe 17", der auch P. A. Böckstiegel und Conrad Felixmüller angehörten sowie Mitglied der "Dresdner Sezession 1932". Während der nationalsozialistischen Diktatur wurden Arbeiten Kretzschmars beschlagnahmt und für "entartet" erklärt. Im Zuge der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 wurde der Großteil seines Werkes zerstört. 1958 heiratete Kretzschmar die Malerin Hilde Stilijanov. 1946 wurde er zum Titular-Professor an der HfBK Dresden ernannt. Ab 1969 war Kretzschmar Mitglied der Deutschen Akademie der Künste. Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler, der sich besonders für die Erhaltung und Dokumentation der architektonischen Denkmäler Dresdens einsetzte. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie, anschließende Tätigkeit als Assistent am Stadtmuseum Dresden. Befreundet u.a. mit Otto Dix, Hans Theo Richter und Theodor Däubler. Ab 1951 Tätigkeit bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und am Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. In dieser Zeit setzte er sich für den Erhalt und Wiederaufbau bedeutender Bauruinen ein. Nach seiner Pensionierung blieb er schriftstellerisch tätig. Er erfasste u.a. Künstlermonografien und sein wohl bedeutendstes Werk "Das alte Dresden".
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