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Carl Ferdinand Sohn "Die beiden Leonoren auf dem Altan stehend". 1834. Formatverkleinerte Kopie des späten 19. Jh. Carl Ferdinand Sohn 1805 Berlin – 1867 Köln Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf der Keilrahmenleiste irrtümlich bezeichnet "Italia und Germania v. Fr. Overbeck". In einer breiten, gekehlten Leiste mit goldfarbener Sichteinlage gerahmt. Mit einer Expertise von Dr. Hans Joachim Neidhardt, Dresden, vom 10.6.1983. Zur Vorlage vgl.: Carl Ferdinand Sohn "Die beiden Leonoren auf dem Altan stehend", 1834, Öl auf Leinwand, 174,5 x 132,5 cm, LVR-Landesmuseum, Bonn, InvNr. 2002.82,0–0, verzeichnet in: Friedrich von Boetticher (Hrsg.): Malerwerke des Neunzehnten Jahrhunderts. Minden 1974. Bd. II.2, S. 765, Nr. 8. Eine zweite, kleinere Version malte Carl Ferdinand Sohn im Jahr 1836, heute Nationalmuseum Poznan, vgl. Boetticher, ebenda, Nr. 9. Vgl. motivisch auch das Gemälde Carl Ferdinand Sohns "Tasso an einer Quelle dichtend, belauscht von beiden Leonoren", 1839, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, InvNr. M 4079, vgl. Boetticher, ebenda, Nr. 16. Nagelung des Bildträgers erneuert. Malschicht mit deutlicher Klimakante sowie punktuellen Retuschen im Randbereich, dem roten Kleid und der Marmorwand re. Ra. unscheinbar berieben und bestoßen. Maße: 52 x 41 cm, Ra. 68,5 x 57 cm. Carl Ferdinand Sohn 1805 Berlin – 1867 Köln Mit 14 Jahren Schüler an der Kunstakademie in Berlin, danach Privatatelier von Wilhelm von Schadow. Mit diesem 1827 Wechsel an die Akademie in Düsseldorf. 1830 mit Schadow nach Rom, dort bis 1831. 1832 stellvertretender Professor in Düsseldorf. 1833 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. 1838 Ernennung zum Professor. 1848 Beteiligung an der Märzrevolution, Gründung der patriotischen Vereinigung "Malkasten".
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