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Christian Friedrich Gille "Gebirgsbach". Um 1850/1860. Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer Berliner Leiste gerahmt, darauf verso auf der o. Rahmenleiste mit dem Fragment eines alten, nummerierten Papieretiketts sowie auf der u. Rahmenleiste ein Papieretikett mit Angaben zum Künstler von fremder Hand. Vgl. motivisch: "Wasserfall", 1820–90, Öl auf Papier auf Leinwand, 28,4 x 36 cm, Hamburger Kunsthalle, InvNr. HK-2632. "Partie im Rabenauer Grund", undatiert, Öl auf Papier, auf Malkarton, 19,4 x 25 cm, Bassenge, Berlin, Auktion 116, 10/2020, Los 6055. Wir danken Frau Dr. Anne Spitzer und Herrn Dr. Gerd Spitzer, Bad Harzburg, für freundliche Hinweise. Bildträger etwas ungerade geschnitten, doubliert, in den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Malschicht partiell mit verpressten Pastositäten, in den u. Ecken mit leichten Farbverlusten. Falzbereich mit unscheinbaren Bereibungen. Ra. an den Ecken mit kleinen Fehlstellen, oxidationsspurig. Maße: 31,3 x 23,3 cm, Ra. 37,2 x 29,8 cm. Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden Ab 1825 begann Gille sein Studium an der Dresdner Kunstakademie bei dem Landschaftskupferstecher Johann G. A. Frenzel. Von 1827–30 war er Atelierschüler bei Johan Christian Clausen Dahl, der ihn in der Landschaftsmalerei unterrichtete. Durch Vermittlung und Fürsprache Dahls erwarb Gille in den frühen 1930er Jahren erste Aufträge als Kupferstecher, unter anderem für die "Bildchronik" des Sächsischen Kunstvereins. Parallel dazu arbeitete er mit dem Lithographen Ludwig Theodor Zöllner zusammen, der ihn in die neue Technik einlernte. Sein Interesse für die Malerei gab Gille in jener Zeit jedoch keineswegs auf. In intensiven Studien entstanden zahlreiche kleine Ölskizzen und Zeichnungen, die in späteren Jahren zudem von großformatigen Arbeiten bereichert wurden. Seinen Lebensunterhalt konnte er durch sein umfangreiches, malerisches Oeuvre jedoch nie gänzlich allein bestreiten, sodass er weiterhin als Grafiker und zeitweise auch als Zeichenlehrer tätig war.
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