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Christian Friedrich Gille "Flussufer mit Gebüsch" (Blick über die Elbe bei Niedrigwasser?). Um 1840. Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden Öl auf grundiertem Papier, vollflächig auf Malpappe montiert. Verso in Blei u.re. signiert "C.F. Gille", von fremder Hand nummeriert "Nr. 94" und "III-98" sowie mit Informationen zum Künstler versehen. In einer über rotem Bolus versilberten Leiste gerahmt. Mit einer schriftlichen Authentizitätsbestätigung von Dr. Gerd Spitzer, Bad Harzburg, vom 08.09.2018. Malschicht im Bereich des Himmels mit zahlreichen kleinen, fachmännischen Retuschen sowie weiteren kleinen auf der Bildfläche verteilt. Alter, unscheinbarer Knick im Papier an Ecke u.re., dort mit Retuschen. Maße: 12 x 23,3 cm, Ra. 21 x 32 cm. Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden Ab 1825 begann Gille sein Studium an der Dresdner Kunstakademie bei dem Landschaftskupferstecher Johann G. A. Frenzel. Von 1827–30 war er Atelierschüler bei Johan Christian Clausen Dahl, der ihn in der Landschaftsmalerei unterrichtete. Durch Vermittlung und Fürsprache Dahls erwarb Gille in den frühen 1930er Jahren erste Aufträge als Kupferstecher, unter anderem für die "Bildchronik" des Sächsischen Kunstvereins. Parallel dazu arbeitete er mit dem Lithographen Ludwig Theodor Zöllner zusammen, der ihn in die neue Technik einlernte. Sein Interesse für die Malerei gab Gille in jener Zeit jedoch keineswegs auf. In intensiven Studien entstanden zahlreiche kleine Ölskizzen und Zeichnungen, die in späteren Jahren zudem von großformatigen Arbeiten bereichert wurden. Seinen Lebensunterhalt konnte er durch sein umfangreiches, malerisches Oeuvre jedoch nie gänzlich allein bestreiten, sodass er weiterhin als Grafiker und zeitweise auch als Zeichenlehrer tätig war.
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