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Heinrich Georg Crola (in der Art von), Köhlerhütte im Harz (?). Mitte 19. Jh. Heinrich Georg Crola 1804 Dresden – 1879 Ilsenburg Paul Emil Jacobs 1802 Gotha – 1866 ebenda Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer schmalen, goldfarbenen Leiste gerahmt. Provenienz: Nachlass Paul Emil Jacobs, Hofmaler und Hofrat des Hauses Sachsen-Gotha. Vgl. zwei sehr motivähnliche Werke Heinrich Georg Crolas, insbesondere in der Darstellung des Köhlers als Schattenriss im Rauch des Meilers: "Kohlenbrennerei im Harz", Öl auf Leinwand, 1859, abgebildet in: Herrmann Zschoche: Georg Heinrich Crola : 1804 – 1879 – Erinnerungen eines Landschaftsmalers. Husum 2011. KatNr. 61. "Harzlandschaft mit Köhler", 1857, Öl auf Leinwand, Karl & Faber, Online-Auktion, 22.10.-05.11.2025, Los 4003. Bildträger o.re. an Spannkante mit Riss (ca. 10 cm). Malschicht mit Klimakante und gesamtflächig Alters- und Frühschwundkrakelee. o. über der breiten Keilrahmenleiste vertikale Spannrisse. An der o. Bildkante über der breiten Keilrahmenleiste vertikale Spannrisse. Falzbereich berieben, am u. Rand mit kleinen Malschichtverlusten. Firnis verschmutzt und partiell unregelmäßig verblindet. Ra. berieben und oxidationsspurig, Leisten gelockert. Maße: 76 x 85,7 cm, Ra. 80 x 88 cm. Heinrich Georg Crola 1804 Dresden – 1879 Ilsenburg 1820 als Meißner Zeichenschüler bei einer Kunstausstellung in Dresden vertreten, Unterricht bei Johann Christian Klengel und Johann David Schubert. 1825–1828 in Dresden ansässig, Förderung durch Caspar David Friedrich und Johan Christian Clausen Dahl. 1830 Wanderschaft durch den Harz und Franken, nach München, wo er bis 1838 blieb. In einem Bericht des "Kunst-Vereins München" aus demselben Jahr ist er als Mitglied erwähnt. Mit seiner Frau Elisabeth Concordia (geb. Fränkel, ebenfalls künstlerisch tätig) ließ er sich in den 1840er Jahren in Ilsenburg nieder, von wo aus er Schweden, die Schweiz und Italien bereiste. Werke von Crola befinden sich u. a. in den Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, des Lenbachhauses München und der Hamburger Kunsthalle. Zwischen 1829–1857 Teilnahme an zwölf Kunstausstellungen der Königlich Sächsischen Akademie der Künste. Paul Emil Jacobs 1802 Gotha – 1866 ebenda Erste künstlerische Ausbildung bei Friedrich Ludwig Theodor Doell. 1818–25 Studium an der Kunstakademie München bei Johann Peter und Robert von Langer, wodurch Jacobs Schaffen eine starke klassizistische Prägung erhielt. 1825 Reise nach Rom, wo er die Kunst der italienischen Renaissance und der Nazarener kennenlernte. 1828 Tätigkeit an der Berliner Akademie, danach Aufenthalte in Frankfurt am Main und St. Petersburg. In Russland entstanden u.a. zwei Sakralgemälde für das Smolny-Kloster. 1834 Rückkehr nach Deutschland. Aufträge zur Ausgestaltung der Königlichen Residenz zu Hannover sowie zahlreiche Arbeiten in Gotha, u.a. in der Schlosskirche, der Christkönigskirche, der Augustinerkirche und der Aula der Myconiusschule. Jacobs gestaltete vornehmlich biblische, mythologische und historische Bildthemen, in seinen frühen Jahren schuf er bemerkenswerte Porträts. Inspiriert durch eine Griechenlandreise entstanden auch orientalistische Gemälde, u.a. für die Villa des württembergischen Königs. Jacobs'' Werke, die bereits zu seinen Lebzeiten große Anerkennung fanden, wurden international ausgezeichnet. Er war Hofmaler und Hofrat des Hauses Sachsen-Gotha sowie Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin und St. Petersburg.
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