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live 6. November | 02:00 PM
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81 - LA FONTAINE (Jean de). Märchen und Erzählungen in Versform. Amsterdam (Paris), 1762. Zwei Bände in-8, zeitgenössischer Einband aus rotem Maroquinleder, Rücken mit Bünden, verziert mit Titel- und Bandnummern aus grünem Maroquinleder, breite und sehr feine vergoldete Spitzenverzierung mit kleinen Eisen auf den Deckblättern, Innenfutter und Vorsatzblätter mit sternförmig vergoldetem Papier überzogen, Innenbordüre, vergoldete und ziselierte Schnittkanten.

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LA FONTAINE (Jean de). Märchen und Erzählungen in Versform. Amsterdam (Paris), 1762. Zwei Bände in-8, zeitgenössischer Einband aus rotem Maroquinleder, Rücken mit Bünden, verziert mit Titel- und Bandnummern aus grünem Maroquinleder, breite und sehr feine vergoldete Spitzenverzierung mit kleinen Eisen auf den Deckblättern, Innenfutter und Vorsatzblätter mit sternförmig vergoldetem Papier überzogen, Innenbordüre, vergoldete und ziselierte Schnittkanten. Berühmte Ausgabe, die als „Ausgabe der Fermiers généraux“ bekannt ist, da sie von diesen finanziert wurde. Es handelt sich um die schönste Ausgabe der „Contes de La Fontaine“, das Meisterwerk von Eisen und zweifellos das symbolträchtigste Buch des französischen 18. Jahrhunderts. Die Erstausgabe ist verziert mit zwei von Fiquet gestochenen Porträts von La Fontaine und Eisen, 80 sehr schönen, nach Eisen Zeichnungen gestochenen Illustrationen, 4 Vignetten und 53 bemerkenswerte Kopfbilder, Meisterwerke von Choffard, der sich im letzten selbst dargestellt hat. Die Abbildungen zu „Der Gewissenskonflikt“ und „Der Teufel von Papefiguière“ sind hier in doppelter Ausführung vorhanden, sowohl verdeckt als auch freigelegt. PRÄCHTIGES EXEMPLAR IN ROTEM MAROKKO-LEDER, VERZIERT MIT EINER PRUNKVOLLEN UND SEHR FEINEN SPITZE AUS KLEINEN EISENELEMENTEN, SEHR ELEGANT ABGESETZT MIT PUNKTEN AUSHERMELIN UND VON HERZEN, DIE AN DEN VIER ECKEN VON PFEILEN DURCHBOHRT SIND – SYMBOLE FÜR LIEBE UND REINHEIT. Während die auf dieser Ausgabe ausgeführten Spitzenverzierungen meist das Werk von Derome sind, scheint uns dieser reizvolle Einband mit ziselierten Schnittkanten eher Douceur zuzuschreiben zu sein. Er befindet sich in einem makellos frischen Zustand. Das Exemplar gehörte damals dem Generalpächter René Albert Saulot de Bospin, für den es zweifellos gebunden wurde und dessen wappengestütztes Exlibris sich auf der ersten Innenseite des Einbands befindet. Der aus Rouen stammende Saulot de Bospin (1734–1811) war während der David-Pacht (1774–1780) stellvertretender Verwalter bei der „Ferme générale“ und für die Generalitäten des Soissonais und der Picardie zuständig. Nach 1780 wurde er zum Verwalter der neuen „Administration générale des Domaines“ ernannt, die durch die Necker-Reform geschaffen worden war, welche die Zahl der Pächter von sechzig auf vierzig reduzierte. Er wurde während des Prozesses gegen die Generalpächter (5.–8. Mai 1794) verhaftet, vom Revolutionstribunal freigesprochen und entging damit der Guillotine. Er hatte eine schöne Bibliothek zusammengetragen, die 1804 aufgelöst wurde. Seine Bücher tragen je nach Zeitpunkt ihres Erwerbs sein Exlibris als „Fermier général“, wie hier zu sehen, oder das des „Administrateur général des domaines“ nach 1780 und bis zur Revolution. 1964 von Émile Rossignol erworben.

Text übersetzt von DeepL.
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Auktion

Emile-Rossignol-Bibliothek
Freitag, 6. November
02:00 PM
Hôtel Drouot
9, rue Drouot
75009 Paris, Frankreich

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