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[LUCIUS ANNAEUS SENECA]. Seneca über die vier Haupttugenden, die als Kardinaltugenden bezeichnet werden [Text, der Seneca zugeschrieben wird, tatsächlich jedoch von Martin de Braga stammt, „Formulae honestate vitae“, Übersetzung von Jean Courtecuisse] [MARCUS TULLIUS CICERO]. Abhandlung über das Alter [De senectute, Übersetzung von Laurent Premierfait] [MARCUS TULLIUS CICERO]. Abhandlung über die Freundschaft [De amicitia, Übersetzung von Laurent Premierfait] Auf Französisch, illuminiertes Manuskript auf Pergament Frankreich, Paris, um 1470 Mit 3 großen Illuminationen, die François Le Barbier dem Älteren (Maître François) zugeschrieben werden. 123 ff., davor 2 ff. Vorsatzblätter aus Papier, danach 2 ff. Vorsatzblätter aus Papier, vollständig [i3, ii-xvi8], sehr regelmäßige Bastardschrift in brauner Tinte, Text in 32 Zeilen (Zeilenbreite: 192 x 122 mm), Linienführung in roter Tinte, Rubriken in Rot, Absatzzeichen in Blau oder brüniertem Gold mit filigranem Dekor in roter oder dunkelblauer Tinte, ornamentale Zeilenenden in Gold und/oder Rot und Blau, einige gekräuselte Initialen, Initialen in Blau mit weißen Akzenten auf vergoldetem Hintergrund mit Ranken- und Weinrebenverzierungen in verschiedenen Farben (3 bis 6 Zeilen hoch), drei große Miniaturen, die die drei Texte einleiten, illuminierte Ränder auf freigelassenen Flächen, Dekor aus blauen und goldenen Akanthusblättern, Blumen, Blattwerk sowie kleine Ränder in Verbindung mit verzierten Initialen, die die Kapitel kennzeichnen. Einband aus dem 18. Jahrhundert, grünes Maroquinleder, Rücken mit 6 Bünden, vergoldete Verzierung mit kleinen grotesken Eisenmotiven, dreifache vergoldete Zierlinien als Rahmen auf den Buchdeckeln, doppelte vergoldete Zierlinie an den Schnittkanten, innere Goldgirlande, vergoldete Schnittkanten, Vorsatzblätter und Einbandvorsätze aus gekämmtem Marmorpapier. Maße des Einbands: 295 x 215 mm; Maße der Blätter: 290 x 197 mm SEHR SCHÖNES HANDEXEMPLAR MIT BREITEN RANDEN UND SORGFÄLTIGER SCHRIFT, DAS IN EINIGEN DER RENOMMIERTESTEN BIBLIOPHILEN SAMMLUNGEN VERANSTALTET WAR, VON GAIGNAT BIS SIR THOMAS PHILIPPS. DER FRANZÖSISCHE TEXT ZEIGT DIE VORLIEBE DER GESELLSCHAFTLICHEN ELITEN FÜR ÜBERSETZUNGEN DER LATINISCHEN UND GRIECHISCHEN KLASSIKER. DIESES MANUSKRIPT ENTHÄLT DREI GROSSE MINIATUREN IN ILLUMINIERTEN RANDVERZIERUNGEN, die dem Künstler zugeschrieben werden, der lange Zeit als „Meister François“ bezeichnet wurde und seit den Arbeiten von M. Deldicque (2014) nun als François le Barbier Père identifiziert wird. 1966 von Émile Rossignol erworben
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