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Leupold, J. Theatrum machinarum molarium, Oder Schau-Platz der Mühlen-Bau-Kunst, Welcher allerhand Sorten von solchen Machinen, die man Mühlen nennet, so wohl historisch als practisch, nebst ihren Grund- und Auf-Rissen vorstellet ... Ausgefertiget und zusammen getragen von Johann Matthias Beyer und Consorten. 2 Tle. in 1 Bd. Leipzig, Deer, 1735. 8 Blätter, 125 Seiten, 3 Bll.; 6 Blätter, 206 (recte 204), 49 Seiten, 1 Bl. Mit gestoch. Kopfvignette u. 43 gefalt. Kupfertafeln. Folio. Neuer Lederband mit blindgeprägtem Rücken (etwas berieben). (= Theatrum machinarum. Band 9).- Katalog der Ornamentstichsammlung Berlin 1791; Hilz: Theatrum machinarum, Seiten 114.- Erste Ausgabe, nach dem Tode Leupolds (1674-1727) als letzter Band von J. M. Beyer herausgegeben.- Neben Sturms Mühlenbaukunst von 1718 das zweite große und wichtige deutsche Standardwerk zum Mühlenwesen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der umfangreiche Teil 2 behandelt das Mühlenrecht und enthält zahlreiche Mühl-Ordnungen. Er beruht auf Arbeiten des sächsischen Juristen Jakob Born (1638-1709).- Vereinzelt leicht stockfleckig.- Titel und alle Tafeln verso mit Stempel der Kgl. Kunst- und Bauschule, Breslau.
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