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111 - MAN RAY & Paul ÉLUARD. Les Mains libres. Zeichnungen, illustriert mit Gedichten von Paul Éluard.

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MAN RAY & Paul ÉLUARD. Les Mains libres. Zeichnungen, illustriert mit Gedichten von Paul Éluard. Paris, Éditions Jeanne Bucher, 1937. In-4: Einband aus ziegelrotem Halbleder mit kleinen Ecken, glatter, unbeschnittener Rücken, vergoldeter Kopf, illustrierter Einband und Rücken erhalten, Schuber (P.-L. Martin, 1963). Erstausgabe: Das Werk würdigt den Zeichner Man Ray und markiert die zweite Zusammenarbeit mit Éluard nach „Facile“ (1935). Limitierte Auflage von 675 Exemplaren: eines der 650 auf Chester-Büttenpapier (Nr. 290). 67 ganzseitig abgebildete Zeichnungen von Man Ray, darunter ein Frontispiz. Man Ray entwarf zudem den Titel, der auf dem Einband wiedergegeben ist. 54 dieser Zeichnungen sind mit Gedichten von Paul Éluard versehen. (Jeanne Bucher, une galerie d’avant-garde 1925–1946 de Max Ernst à de Staël, 1994, S. 112, Nr. XIX.) Autograph auf dem Vorsatzblatt signiert: an A. J. Gonon / seinen Freund, / Paul Éluard Hervorragende Provenienz dieses Vertrauten von Éluard, der ihn liebevoll „Ajigé“ nannte: Alphonse-Jules Gonon war nicht nur einer der Hausbuchbinder des Dichters – und einiger anderer Surrealisten –, sondern auch ein Verleger, dem wir eine der ersten Veröffentlichungen Éluards, *Le Devoir et l’Inquiétude*, aus dem Jahr 1917 verdanken. Ein schönes Exemplar, in dem vier autographe Gedichte von Éluard eingebunden sind, die jeweils als Einleger gegenüber dem gedruckten Text angeordnet sind: „Plante-aux-Oiseaux“ (acht Verse, Seite 109); „Avignon“ (zwei Verse, Seite 121); „Des nuages dans les mains“ (zehn Verse, Seite 133) und „Feu d’artifice“ (zwei Verse, Seite 151).

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