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HEINZ ZANDER (1939 Wolfen - 2024 Leipzig) Heiliger Mann mit böser Frau, 2003 Öl auf Hartfaserplatte. 60 x 50 cm. Gerahmt. Rechts unten monogrammiert und datiert. Rückseitig betitelt, signiert und datiert. Heinz Zander studierte 1959-1964 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Bernhard Heisig und war 1967-1970 Meisterschüler bei Fritz Cremer in Berlin. Anschließend arbeitete er freischaffend in Leipzig. Geprägt von der Leipziger Schule, entwickelte Zander früh eine eigenständige, phantastisch-symbolische Bildsprache, in der sich kunsthistorische, literarische und naturwissenschaftliche Bezüge mit einer ausgeprägten Vorstellungskraft verbinden. In der „Versuchung des Heiligen“ begegnen sich eine reglos am Baum stehende Frauengestalt und der von dämonischen Wesen bedrängte Heilige. Die grotesken Kreaturen verkörpern die Versuchung, während der hinter seiner Schulter erscheinende Schmetterling als Sinnbild der Loslösung gelesen werden kann. Die spannungsreiche, detailreiche Komposition verbindet Zanders phantastische Bildwelt mit einer vielschichtigen Symbolik.
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