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GALLAND (Antoine). Tausendundeine Nacht. Arabische Märchen. Ins Französische übersetzt von Herrn Galland. Paris und Lyon, 1704–1717. 12 Bände in-12 in zeitgenössischen Einbänden (Kalbsleder oder Schafsleder), Rücken mit verzierten Bünden. Band 1, Paris, bei der Witwe von Claude Barbin, im Palais, auf der zweiten Treppe der Sainte-Chapelle, 1704, [24] (Titel, Vorwort an Madame, die Marquise d’O, Vorbemerkung, Genehmigungsvermerk und Privileg) – 312 Seiten. Einband aus Kalbsleder. Band 2, Paris, bei der Witwe von Claude Barbin, im Palais, auf der zweiten Treppe der Sainte-Chapelle, 1704, [12] (Titel, Inhaltsverzeichnis und Errata), 370 Seiten. Einband aus Kalbsleder. [BERICHTIGUNG] Band 3, [PARIS, HILAIRE FOUCAULT, 1713, SEHR SELTENE PARISER NEUAUFLAGE, DIE ZWEITE, DES DRITTEN BANDES, WELCHE IN BEZUG AUF ZUSAMMENSTELLUNG UND SETZUNG VOLLSTÄNDIG MIT DER URSPRUNGSUSGABE VON 1704 (Paris, Witwe C. Barbin, 1704) ÜBEREINSTIMMT, MIT AUSNAHME DER ZIERELEMENTE], [12 (von 14)] Seiten (Vorwort, Inhaltsverzeichnis und Errata), 341 Seiten. Schafsledereinband (sehr abgenutzt). Das Titelblatt fehlt. Stellenweise alte Wasserflecken, Vorblätter eingerissen. Einrisse ohne Textverlust auf einigen Seiten. Alte handschriftliche Notizen auf den Vorsatzblättern: „Über den Besuch vom 28. Januar / Brizac / Buffren[?] / Albac / Michelot / Fauvel / Dhaleac [?] / Villeneuve / Bigore / Loizet [oder Loiret?] / Callimeau [?]“ Band 4, bei der Witwe von Claude Barbin, im Palais, auf der zweiten Freitreppe der Sainte-Chapelle, 1704, [12] S. (Titel, Inhaltsverzeichnis), 347 S. Einband aus Kalbsleder. Handgeschriebenes Exlibris aus dem frühen 19. Jahrhundert auf dem Vorsatzblatt: Duthoin (oder Duthoit?). Sehr kleines, unbedeutendes Loch im Titelblatt. Band 5, Paris, bei der Witwe von Claude Barbin, im Palais, auf der zweiten Freitreppe der Sainte Chapelle, 1705, [12] S. (Titel, Inhaltsverzeichnis), 345 S. Einband aus Kalbsleder. Alte handschriftliche Berechnungen in brauner Tinte auf dem hinteren Vorsatzblatt. Band 6, Paris, bei der Witwe von Claude Barbin, im Palais, auf der zweiten Freitreppe der Sainte Chapelle, 1705, [8] S. (Inhaltsverzeichnis), 460 S. Einband aus Kalbsleder, Schnittkanten vergoldet (Buchmaul teilweise gespalten). Band 7, Paris, bei der Witwe von Claude Barbin, im Palais, an der zweiten Treppe der Sainte-Chapelle, 1706, [4] Seiten (Vorwort, Inhaltsverzeichnis und Genehmigungsvermerk), 389 Seiten, [3] Seiten (Privileg). Kalbsledereinband, Schnittkanten vergoldet. Band 8, Paris, in der Buchhandlung von Claude Barbin, bei der Witwe Ricœur, im Palais, auf der zweiten Freitreppe der Sainte Chapelle, 1709, [4] S. (Titel, Katalog und Inhaltsverzeichnis), 304 Seiten, [4] Seiten (Privileg, Errata). Einband aus Kalbsleder, Schnittkanten vergoldet. Band 9, Paris, bei Florentin Delaulne, Rue Saint-Jacques, „À l’Empereur“, 1712, [8] S. (Titel, Vorwort, Inhaltsverzeichnis, Errata, Genehmigungsvermerk, Privileg), 336 S. Einband aus Kalbsleder. Spuren eines mit Bleistift handgeschriebenen Exlibris auf dem hinteren Buchdeckel (19. Jh.): „Dieses Buch gehört Herrn Delille“. Handgeschriebenes Exlibris (oder Vermerk) mit brauner Tinte (18. Jh.) am Rand von S. 60: „Rose Dammartin“. Band 10, Paris, bei Florentin Delaulne, Rue Saint-Jacques, „À l’empereur“, 1712, [6] Seiten (Titel, Inhaltsverzeichnis, Genehmigungsvermerk und Privileg), 328 Seiten. Am Ende des Privilegs: „Ich habe das vorliegende Privileg an Florentin Delaulne abgetreten, damit er an meiner Stelle (Galland) davon Gebrauch machen kann.“ Einband aus Schafsleder. Altes, handgeschriebenes Exlibris in brauner Tinte auf dem Vorsatzblatt: „Ce livre apatin a mon siurbatiderne urssinagrite lapotr de Labie Marigene vienehard nt Leconte [sic]“. Der äußere Rand des ersten Textblatts ist abgeschnitten, ohne den Text zu beeinträchtigen. Band 11, gedruckt in Lyon [von Antoine Briasson] und erhältlich in Paris bei Florentin Delaulne, Rue S. Jacques, à l’empereur, 1717, [2]-342-[4] S. Kalbsledereinband, Fehlstellen am Titelblatt. Altes handgeschriebenes Exlibris auf der Rückseite: „Dieses Buch gehört Nicolle Étienne; ich bitte diejenigen, die es finden, es mir zurückzugeben; ich werde sie dafür entschädigen / dies an Monsieur, den Pfarrer von Gurgis[?] [sic]“. Handgeschriebenes Exlibris (oder Vermerk) in brauner Tinte (18. Jh.) am Rand von S. 60: „Rose Dammartin“. Einige leichte, helle Stockflecken. Band 12, gedruckt in Lyon [von Antoine Briasson] und erhältlich in Paris bei Florentin Delaulne, Rue S. Jacques, „À l’Empereur“, 1717, Monogramm AB auf dem Titelblatt eingraviert, [1] S. (Titel), [1] Bl., 345 S., [1] S. Inhaltsverzeichnis. Kalbsledereinband. Handschriftliche Berechnungen mit Bleistift auf dem Vorsatzblatt. Handgeschriebenes Exlibris (oder Vermerk) in brauner Tinte (18. Jh.) am Rand von S. 60: „Rose Dammartin“. Gebrauchsspuren, Lederlücken, einige seltene Risse ohne Textverlust, vereinzelte Stockflecken oder Verschmutzungen. (Zusammenführung von sechs verschiedenen früheren Besitzern, wie die Untersuchung der Einbände ergab.) ÄUSSERST SELTENE ZUSAMMENSTELLUNG DER ZWÖLF BÄNDE VON GALLANDS „Tausendundeine Nacht“: ELF BÄNDE IN DER URSPRÜNGLICHEN AUSGABE UND BAND III IN SEINER SEHR SELTENEN ZWEITEN PARISER AUSGABE. Die Erstellung einer Kollation der Erstausgaben von Gallands Übersetzung ist seit langem eines