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Sogenannte „Reisemedaille“ aus 800er Silber mit einer Darstellung des Heiligen Georg im Kampf gegen den Drachen auf der Vorderseite und der Inschrift „S. Georgius Equitum Patronus“ für Reisen zu Pferd; auf der Rückseite die Darstellung eines Schiffes im Sturm und die Inschrift „In Tempestate Securitas“ für Seereisen 19. Jahrhundert Durchmesser (ohne Öse): 2,8 cm Gewicht: 4,2 g (Die Öse wurde nachträglich angebracht) Die silbernen Reisemedaillen zeugen von einer Tradition des geistlichen Schutzes, die im 18. und 19. Jahrhundert besonders verbreitet war. Sie wurden auf Reisen zu Land oder zu Wasser getragen und zeigen oft Schutzheilige, insbesondere den Heiligen Georg, oder Schiffe, die an die Gefahren der See erinnern. Als Andachtsgegenstände und persönliche Erinnerungsstücke begleiteten sie ihren Besitzer auf all seinen Reisen und symbolisierten den Glauben, den Schutz und die Hoffnung auf eine sichere Rückkehr. Man bezeichnet sie auch als „Pilgermedaillen“.