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Christophe Joron-Derem

114 - CHINA - QIANLONG-Zeitalter (1736-1795)

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CHINA - QIANLONG-Zeitalter (1736-1795) Quadratischer Stempel aus seladonfarbenem Nephrit mit brauner Ader, auf dem ein liegender Chilong abgebildet ist. Auf der Rückseite die Inschrift in Zhuanshu: Lian hua shi (蓮華室) : Lotus-Pavillon (Beschädigungen). Dim. 3,2 x 3,2 x 3,6 cm Eine vorherige Anmeldung bei der Kanzlei ist erforderlich, um mitbieten zu können. [NO LIVE ON THIS LOT] Bitte melden Sie sich beim Auktionshaus an, um zu bieten. [NO LIVE ON THIS LOT] 請提前與本公司負責人聯繫,辦理相關競投手續。 PROVENTIONEN: - Sammlung Pierre PLAS ; - Sammlung Jacques und Charlotte PLAS durch Erbfolge des Vorgängers ANMERKUNGEN: Die Stempelkultur in China erlebte während der Ming- und Qing-Dynastie einen wahren Aufschwung. Chinesische Stempel lassen sich in zwei große Kategorien einteilen: zum einen Stempel zur offiziellen oder persönlichen Identifizierung und Unterschrift, wie Staatssiegel, kaiserliche Stempel, Stempel von Kaiserinnen und Konkubinen sowie Verwaltungssiegel; zum anderen Gefälligkeitsstempel, die weder einen Namen noch einen offiziellen Titel tragen, sondern Verse, die Glück wünschen oder eine Stimmung, ein Bestreben oder einen literarischen Geschmack ausdrücken. Letztere werden als "freie Stempel" (xian zhang) bezeichnet. Ihre Entwicklung wurde in der Ming- und Qing-Zeit durch den wirtschaftlichen Wohlstand und die Entwicklung der Stempelschneidekunst stark begünstigt. Von den zwölf Kaisern der Qing-Dynastie war Kaiser Qianlong zweifellos der größte Liebhaber dieser Kunst. Er besaß sowohl die größte Anzahl an Stempeln als auch die qualitativ hochwertigsten. Es wird geschätzt, dass er über 1800 Stempel besaß, von denen etwa 700 heute verschwunden sind, während etwa 1000 im Museum der Verbotenen Stadt aufbewahrt werden. Die kaiserlichen Stempel gibt es in folgenden Formen in verschiedenen Formen - quadratisch, rund, rechteckig oder oval - und wurden aus ebenso unterschiedlichen Materialien hergestellt: Nephrit, Holz, Gold, Silber, Bronze oder Edelsteinen. Das Siegel "Lian hua shi" (Lotuspavillon) aus Seladon-Nephrit zeigt, dass Nephrit bei der Herstellung kaiserlicher Siegel ein besonderes Prestige genießt, eine Tradition, die auf Qin Shi Huang zurückgeht, den Gründer des ersten vereinten chinesischen Reiches. Während der Qing-Dynastie wurden daher die meisten kaiserlichen Siegel aus weißem oder seladonfarbenem Nephrit hergestellt. Der Lotuspavillon, auf den sich dieser Stempel bezieht, befindet sich in der Bergresidenz von Chengde (Jehol). Diese buddhistische Halle befindet sich auf der Westseite des zweiten Stockwerks des Yunshan-Shengdi-Palastes und beherbergt eine aus grünem Nephrit geschnitzte Guanyin-Statue. Jedes Jahr zum Mittherbstfest besuchte Kaiser Qianlong diese Halle, um den Mond zu bewundern. Dank seiner beherrschenden Lage und des weiten Panoramas bot der Ort einen freien Blick auf die umliegenden Seen und Berge, was ihn zum besten Ort in der gesamten Residenz machte, um den Mond zu betrachten. Auch die Kaiserinnen und kaiserlichen Konkubinen kamen hierher, um um Segen und Glück zu beten. Während seiner 60-jährigen Regierungszeit verbrachte Kaiser Qianlong 48 Sommer in der Bergresidenz Chengde, wobei er Peking in der Regel Anfang Juli verließ und erst Ende September oder Anfang Oktober zurückkehrte. Dort feierte er dreiundvierzig Mittherbstfeste. Da sein Geburtstag nur zwei Tage vor diesem Fest lag, hatte diese Zeit für ihn eine besonders glückliche und prächtige Bedeutung. Kaiser Qianlong war diesem Ort zutiefst verbunden und verfasste über ein Dutzend Gedichte über den Lotuspavillon. Das berühmteste Gedicht mit dem Titel Lotuspavillon-Gedicht beschwört die spirituelle Gelassenheit des Ortes: "Inmitten der Berge und Wolken der Bergresidenz Chengde erhebt sich ein hoher Pavillon, während der Lotuspavillon noch höher zu sein scheint. Mit Blick auf den im Wasser reflektierten und den am Himmel hängenden Mond meditiert der Kaiser über die Ewigkeit der Zeit und die Beständigkeit der Jahreszeiten. Frei von den Sorgen der weltlichen Welt drückt er auch seine Dankbarkeit gegenüber dem wohlwollenden Schutz seiner Vorfahren aus". Der Lotuspavillon bleibt somit einer der Orte in der gesamten Bergresidenz Chengde, der am stärksten von Romantik, Poesie und buddhistischer Spiritualität geprägt ist. 中國印章文化發展至明清,進入了前所未有的鼎盛時期,文人在藝術創作時無不追求書畫印的有機結合,以臻完美之境。 清代帝王大量精美的印璽,即為當時社會印章文化的反映。 有清一代,除國璽之外,數量最多者為帝王們平日鈐諸於書畫上的各式閑章,其種類繁多、包羅萬象,若以璽文內容分類,這方 "蓮華室 "青玉璽當為乾隆朝宮殿璽。 宮殿璽肇始

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